Caritas: Damit die Gesundheitskrise keine soziale Krise wird

Viele Menschen wissen derzeit nicht, wie sie finanziell über die Runden kommen. Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 kommt es zu einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit, immer mehr Menschen wissen von heute auf morgen nicht, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Nicole ist eine davon.

Nicole ist Mutter einer Tochter, alleinerziehend, arbeitet selbständig als Fußpflegerin und konnte anfangs durch die Ausgangsbeschränkungen ihren Job nicht mehr ausüben. Wie viele trifft sie die Corona-Krise besonders hart.

Ohne ihren Job fiel ihr gesamtes Einkommen auf einem Schlag weg. Miete, Betriebskosten und nebenbei noch das Kind. Es wurde eng. Auch das Geld fürs Essen wurde knapp. Ein Kredit bei der Bank wurde ihr nicht bewilligt, weil sie temporär kein Einkommen hatte. Sogar das Ersparte ihrer Tochter wurde aufgebraucht. 

Doch bei der Caritas Sozialberatung wurde ihr schnell geholfen. Sie wohnt nun in einer Genossenschaftswohnung und die restliche Miete wurde ihr gezahlt. Die schnelle Hilfe war für sie eine echte Entlastung.

Sie weiß nicht, wie sie sonst über die Runden gekommen wäre. „Auf meinem Konto würde es ohne der Hilfe der Caritas katastrophal aussehen.

 

Nicole kann nun Geld aus dem Härtefallfonds beziehen. Dennoch ist die Unsicherheit groß und die Zukunft weiter ungewiss.

Deshalb arbeitet sie wieder, jetzt wann immer es möglich ist - teilweise sehr viel, sehr hart. In einer Woche waren es sogar 74 Stunden. Denn Nicole hat Angst. Angst, dass ein neuerlicher Lockdown eintritt. Angst, dass ihr wieder der Boden unter den Füßen entgleitet.

Die nächste Sorge ist nun, dass sie, wie so viele, während der Sommermonate um die Kinderbetreuung ihrer Tochter bangt, während sie selbst doch arbeiten gehen muss. Noch ist unklar, ob der Hort für die Kinder an allen Tagen geöffnet ist. Außerdem ist ihr einkommensstärkster Tag der Samstag. Doch an diesem Tag gibt es für die kleine Tochter keine Kinderbetreuung. Normalerweise haben die Großeltern an den Wochenenden auf ihre Enkelin aufgepasst, da sie aber zur Risikogruppe gehören, ist das nun nicht mehr möglich.

„Ich denke, es geht vielen so wir mir. Wenn mir der Samstag als Arbeitstag wegfällt, sieht es wieder schlecht aus für uns. Und wenn ich das Geld in private Betreuung stecke, bleibt wieder nichts übrig."

Derzeit erholt Nicole sich von einer Bronchitis. Obwohl sie gesundheitlich angeschlagen ist, muss sie arbeiten gehen. Als Selbständige bricht ihr sonst wieder das Einkommen weg. Und die Angst ist groß - denn sollte auch nur eine/r ihrer KundInnen positiv auf Corona getestet werden, fällt sie für zwei Wochen aus, weil sie sich in Quarantäne begeben muss. Das ist derzeit einer ihrer größten Sorgen. Denn wenn sie nicht arbeitet, bekommt sie auch kein Geld.

Es gibt aber viele Menschen wie Nicole, für die schon jetzt der Alltag nicht bewältigbar ist. Die sich die Miete oder Heizung für ihre Wohnung nicht leisten können. Die vielleicht nicht mal eine Wohnung haben. Sie sind es, die die aktuelle Krise besonders hart trifft und jene, die durch Österreich hilft Österreich aufgefangen werden.

MindestpensionistInnen sind besonders von der Krise betroffen. Die Aktion Österreich hilft Österreich unterstützt sie dabei, über die Runden zu kommen.

Viele Menschen wissen von heute auf morgen nicht, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Wenn es darauf ankommt halten wir zusammen! 

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Halten wir in der Krise zusammen

Die aktuelle Corona Krise ist für uns alle eine gewaltige Herausforderung. Jeder und jede von uns ist betroffen, sei es, weil die Lebensplanung umgeworfen wird, jemand im Umfeld erkrankt, die Kinderbetreuung nicht sichergestellt ist oder sogar der Jobverlust droht. Während des Lockdowns konnte Nicole nicht arbeiten, weshalb ihr gesamtes Einkommen auf einen Schlag weggefallen ist. Deshalb suchte sie Hilfe bei der Caritas Sozialberatung.

COVID-19 stellt uns als Gesellschaft vor eine einzigartige Herausforderung. Auch wenn die Zukunft bei vielen derzeit ungewiss scheint, glauben wir ganz fest daran, dass wir unser Land sicher durch die Krise bringen können. Gemeinsam! 

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