FAQ - häufige Fragen

1. Warum braucht es jetzt Spenden?
Manche Menschen sind in der Corona-Krise besonders gefordert, oft auch überfordert – weil sie alt sind, weil sie einsam sind, weil sie chronisch krank sind, weil sie pflegebedürftig sind, weil sie in sozial prekären Situationen leben, weil sie als Kinder in wenig (bildungs-) förderlichen Umständen aufwachsen müssen und den Anschluss verlieren. Sie trifft die Krise besonders hart. Sie brauchen besondere Hilfe in der Krise. Diese besondere Hilfe leisten die österreichischen Hilfsorganisationen. Und darum bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.


2. Reichen die Corona-Hilfspakete des Staates nicht aus?
Der Staat hat eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um die Schäden und Folgen der Krise abzufedern. Manche Menschen – zum Beispiel ältere, pflegebedürftige, alleinerziehende, obdachlose, selbstständige Menschen -  werden vom sozialen System jedoch oft nicht aufgefangen. Deshalb braucht es besondere Hilfe.Viele Menschen wenden sich daher an uns als Hilfsorganisationen. Wir helfen individuell, beraten, begleiten, unterstützen – beispielsweise Menschen in Not und Armut, die die Krise besonders trifft, weil sie ihren Job verloren und Kinder zu versorgen haben, pflegende Angehörige, damit sie ihre Situation trotz der schwierigen Umstände in der Krise bewältigen können, Kinder aus Familien in schwierigen Lagen, die spezielle Lernprogramme brauchen, damit sie wieder Anschluss in der Schule finden.


3. Wem kommen die Spenden zu Gute, wem wird geholfen?
Die Spenden kommen Menschen zu Gute, die durch die Krise besonders gefordert, oft auch überfordert sind. Es sind Menschen, die die Krise besonders hart trifft, weil sie alt sind, weil sie einsam sind, weil sie chronisch krank sind, weil sie pflegebedürftig sind, weil sie in sozial prekären Situationen leben, weil sie ihren Job verloren haben und Kinder zu versorgen haben oder weil sie als Kinder in wenig (bildungs-)förderlichen Umständen aufwachsen müssen. Viele dieser Menschen bzw. Familien wenden sich an uns als Hilfsorganisationen. Und diesen Menschen können und wollen wir helfen. Jede/r, die/der Hilfe braucht, kann sich an uns wenden!

4. Was wird mit den Spenden bewirkt, wie helfen die Organisationen?
Wir begleiten und unterstützen Menschen und Familien in Not und Armut, die die Krise besonders hart trifft, mit finanziellen Direkthilfen, mit Sachhilfen und mit spezifischer Beratung. Wir begleiten pflegende Angehörige mit fachkundigen Diensten und tatkräftigem Beistand, damit sie ihre Situation trotz der Isolation und der schwierigen Umstände in der Krise bewältigen können, sich nicht völlig überfordert fühlen und wieder Mut fassen. Wir helfen Kindern aus Familien in schwierigen Lagen mit Lernprogrammen, damit sie wieder Anschluss in der Schule und in der Gemeinschaft finden und eine gute Zukunft haben.

5. Wie komme ich zu Hilfe und wo melde ich mich, wenn ich Hilfe brauche?
Wenn Sie Hilfe in der Krise brauchen, zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden. Sie finden hier auf dieser Website die Kontakte aller Hilfsorganisationen, die an „Österreich hilft Österreich“ beteiligt sind und an den Hilfsprogrammen mitwirken. Schreiben Sie uns, kontaktieren Sie uns via eMail oder rufen Sie uns einfach an! Wir beraten Sie und helfen Ihnen selbstverständlich gerne. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

6. Kann ich außer mit Spenden auch noch anders helfen?
Selbstverständlich können Sie uns auch helfen, indem Sie Ihre Zeit, Ihr Wissen, Ihr Können bei uns einbringen. Freiwillig Tätige und Ehrenamtliche sind uns immer gefragt und für unsere Arbeit sehr wertvoll. Jede helfende Hand ist uns willkommen! Melden Sie sich einfach bei der Organisation, die Ihnen sympathischsten ist, oder wo Sie Ihrer Einschätzung nach Ihre Möglichkeiten am besten einbringen können. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

7. Wie werden die Mittel eingesetzt und wer kontrolliert das?

Die Mittel werden konsequent den definierten Spendenzwecken folgend eingesetzt. Über den ordnungsgemäßen Einsatz der Mittel gibt es ein regelmäßiges Reporting. Darüber hinaus finden die Standards des Spendengütesiegels Berücksichtigung. Alle Hilfsorganisationen verfügen über einen Spendenbegünstigungsbescheid des Bundesministeriums für Finanzen für Einrichtungen lt. § 4a Abs. 5 Z. 4 EStG. Alle Organisationen werden streng geprüft und unterliegen der Wirtschaftsprüfung nach den gesetzlichen Rechnungslegungspflichten in Österreich.

8. Wer steht hinter „Österreich hilft Österreich“?
"Österreich hilft Österreich" ist eine gemeinsame Initiative von Österreichs führenden Hilfsorganisationen gemeinsam mit dem ORF. Die erste Aktion wurde mit August 2020 als Reaktion auf die Corona-Krise und deren soziale Folgen ins Leben gerufen. Diese wird von den österreichweit tätigen Hilfsorganisationen Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Volkshilfe und Samariterbund umgesetzt. Damit wird eine Einbindung möglichst vieler betroffener Menschen und unterschiedlichster Problemlagen gewährleistet sowie eine umfassende regionale Abdeckung sichergestellt. 

9. Wie ist „Österreich hilft Österreich“ organisiert?
„Österreich hilft Österreich“ ist als Kooperation des ORF mit den an der Aktion beteiligten Hilfsorganisationen Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Volkshilfe und Samariterbund konzipiert. Das Verhältnis zueinander, die Pflichten und Rechte sind durch Kooperationsverträge und Aktionspartnervereinbarungen klar geregelt.

10. In welchem Verhältnis steht „Österreich hilft Österreich“ zu „Nachbar in Not“ und „Licht ins Dunkel“?
„Österreich hilft Österreich“ ist mit August 2020 als Initiative ins Leben gerufen worden, die bei Krisen und Katastrophen im Inland in Aktion tritt. Anlass der Gründung war die Corona Krise, da hier sehr viele Menschen hart getroffen worden sind und der Hilfsbedarf enorm ist. In Zukunft könnten vergleichbare Krisen, aber auch Katastrophen wie etwa ein großes Hochwasser im Aktionsrahmen von „Österreich hilft Österreich“ Platz finden. 
„Nachbar in Not“ wurde anlässlich des Jugoslawien-Krieges gegründet und als Stiftung etabliert, um Hilfe im Falle von Krisen und Katastrophen im Ausland zu ermöglichen. Aktuell widmet sich „Nachbar in Not“ etwa der humanitären Herausforderung im Libanon. „Licht ins Dunkel“ wurde im Jahr 1973 ins Leben gerufen und widmet sich seitdem jährlich rund um Weihnachten der Unterstützung von behinderten Menschen in Österreich.

Helfen wir zusammen! Denn Österreich hilft Österreich.